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Ishír: Malen,
um nicht zu vergessen

Malworkshop mit Salmi Balbuena

Malen, um die Erinnerung lebendig zu halten

Für das Volk der Ishir ist Malerei weit mehr als künstlerischer Ausdruck: Sie ist ein Weg, Geschichten, Traditionen, Mythen und spirituelles Wissen zu bewahren, sie vor dem Vergessen zu schützen und zugleich mit anderen Menschen zu teilen.

In diesem besonderen Malworkshop gibt die indigene Künstlerin Salmi Balbuena Einblick in die Bildwelt und malerische Tradition ihres Volkes. Gemeinsam mit ihr setzen sich die Teilnehmer mit Motiven auseinander, die von Kultur, Spiritualität, Mythen, Legenden und der kollektiven Erinnerung der Ishir geprägt sind, und bringen eigene Interpretationen zu Papier.

Salmi Balbuena stammt aus einer Künstlerfamilie und ist die einzige Malerin ihrer Gemeinschaft. Auf ihrem Weg als Künstlerin musste sie zahlreiche gesellschaftliche und persönliche Hürden überwinden. Umso bedeutender ist ihre Arbeit: Durch ihre Bilder bewahrt und vermittelt sie das kulturelle Erbe ihres Volkes und trägt es über die Grenzen ihrer Gemeinschaft hinaus. Ihre Werke werden 2026 auch im Weltmuseum Wien präsentiert.

Der Workshop vermittelt daher nicht nur eine künstlerische Technik. Er lädt zu einer Begegnung mit einer lebendigen indigenen Kultur ein und zeigt, wie Kunst zu einem Träger von Erinnerung, Identität und überliefertem Wissen werden kann – und zu einer Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und unterschiedlichen Kulturen.

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17.–18.09.2026
Donnerstag, 18:00–20:00 Uhr
Freitag, 16:00–18:00 Uhr

Ort: BasementArt by LichTraum
Währinger Gürtel 110, 1090 Wien

Teilnahmegebühr: € 35,–
Materialien sind im Preis inkludiert.

Sprache: Spanisch
Eine Konsekutivübersetzung ist möglich.

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